Hier werden häufig gestellte Fragen so gut wie möglich beantwortet.
Falls Du Anregungen dazu hast, lasse es uns bitte wissen!
Checkliste VOR der Adoption
Checkliste für eine verantwortungsvolle Adoption
Die Entscheidung, einen Hund zu adoptieren, ist ein bedeutsamer Schritt, der wohlüberlegt sein sollte. Diese Checkliste soll Ihnen helfen, sich auf die Ankunft Ihres neuen Familienmitglieds vorzubereiten:
- Schriftliche Einverständniserklärung des Vermieters:
- Stellen Sie sicher, dass Sie eine schriftliche Genehmigung Ihres Vermieters haben, bevor Sie einen Hund adoptieren. Dies vermeidet spätere Probleme und Missverständnisse.
- Klären Sie, ob es Einschränkungen bezüglich der Größe oder Rasse des Hundes gibt.
- Finanzielle Bereitschaft:
- Seien Sie bereit, die Überführungsgebühr zu bezahlen (siehe FAQ's für Details).
- Berücksichtigen Sie laufende Kosten wie Futter, Tierarztbesuche, Versicherungen und Zubehör.
- Außerdem sollte man immer etwas Geld in der Hinterhand haben, falls es zu Notfällen kommt.
- Sicherung der Hundebetreuung in Notfällen:
- Organisieren Sie eine zuverlässige Vertretung für die Hundebetreuung im Krankheitsfall oder anderen Notfällen.
- Erwägen Sie, einen Hundesitter oder eine Hundepension als Backup-Option zu haben.
- Hausstandsmitglieder:
- Wenn Sie mit anderen Personen zusammenleben, stellen Sie sicher, dass alle mit der Adoption einverstanden sind und sich auf die Veränderungen im Haushalt einstellen.
- Besprechen Sie, wer welche Aufgaben übernimmt (z. B. Spaziergänge, Fütterung, Erziehung)
- Weitere wichtige Überlegungen:
- Zeitliche Ressourcen: Haben Sie ausreichend Zeit für Spaziergänge, Spiel und Erziehung?
- Platzverhältnisse: Bietet Ihre Wohnung oder Ihr Haus genügend Raum für einen Hund?
- Allergien: Klären Sie, ob Familienmitglieder Allergien gegen Hundehaare haben.
- Erziehung: Sind Sie bereit, Zeit und Mühe in die Erziehung des Hundes zu investieren?
- Sozialisierung: Geben sie dem Hund die möglichkeit, mit anderen Hunden in Kontakt zu kommen.
- Urlaubsplanung: Überlegen Sie, wie Sie Ihren Hund in Urlaubsreisen integrieren oder betreuen lassen.
Zusätzliche Tipps:
- Besuchen Sie Tierheime oder Tierschutzorganisationen, um verschiedene Hunde kennenzulernen.
- Informieren Sie sich über die Bedürfnisse der jeweiligen Hunderasse.
- Schaffen Sie eine sichere und komfortable Umgebung für Ihren neuen Hund.
- Vorhandene Haustiere:
- Wenn Sie bereits andere Haustiere haben, berücksichtigen Sie, wie diese auf einen neuen Hund reagieren könnten.
- Planen Sie eine langsame und kontrollierte Zusammenführung, um Konflikte zu vermeiden.
- Hundeerfahrung:
- Wenn Sie noch keine Hundeerfahrung haben, informieren Sie sich gründlich über Hundeerziehung und -verhalten.
- Erwägen Sie, einen Hundetrainer oder eine Hundeschule zu besuchen.
- Hundeausstattung:
- Besorgen Sie rechtzeitig die notwendige Hundeausstattung, wie z. B. Leine, Halsband, Geschirr, Futter- und Wassernäpfe, Hundebett und Spielzeug.
- Tierarzt:
- Suchen Sie einen Tierarzt in Ihrer Nähe, bei dem Sie Ihren Hund regelmäßig untersuchen lassen können.
- Informieren Sie sich gegebenfalls über eine Tierkrankenversicherung.
- Geduld und Verständnis:
- Seien sie Geduldig, gerade Hunde aus dem Tierschutz können in den ersten Wochen verhaltensauffälligkeiten zeigen, da diese sich erst an die neue Umgebung gewöhnen müssen.
Quarantäne nach der Adoption
Für die Einfuhr von Hunden aus China nach Österreich ist keine generelle Quarantänepflicht vorgesehen. Allerdings müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, um eine problemlose Einreise zu gewährleisten:
- Mikrochip: Der Hund muss mit einem Mikrochip gemäß ISO-Standard 11784 oder 11785 gekennzeichnet sein.
- Tollwutimpfung: Eine gültige Tollwutimpfung ist erforderlich. Die Impfung darf frühestens im Alter von 12 Wochen erfolgen, und es müssen mindestens 21 Tage bis zur Gültigkeit der Impfung vergehen.
- Tollwut-Antikörpertest: Da China zu den Ländern gehört, für die eine serologische Tollwutuntersuchung vorgeschrieben ist, muss ein Tollwut-Antikörpertest durchgeführt werden. Die Blutentnahme für diesen Test darf frühestens 30 Tage nach der Impfung erfolgen, und der Test muss in einem von der EU zugelassenen Labor durchgeführt werden. Der Antikörpertiter muss mindestens 0,5 IE/ml betragen. Nach der Blutentnahme ist eine Wartezeit von drei Monaten einzuhalten, bevor der Hund nach Österreich einreisen darf. Somit sind Hunde aus diesen Ländern bei der Einreise mindestens sieben Monate alt.
- Veterinärbescheinigung: Es ist eine Veterinärbescheinigung gemäß dem Muster im Anhang II Kapitel 38 der Verordnung (EU) 2021/403 erforderlich. Diese Bescheinigung muss von einem amtlichen Tierarzt des Herkunftslandes ausgestellt und bei der Einreise vorgelegt werden.
- Wenn all diese Bedingungen erfüllt sind, ist keine Quarantäne für den Hund bei der Einreise nach Österreich erforderlich. Es ist jedoch ratsam, sich vor der Einfuhr mit den zuständigen Behörden in Verbindung zu setzen, um sicherzustellen, dass alle aktuellen Vorschriften eingehalten werden.
Einreise über zugelassene Grenzkontrollstellen: Die Einfuhr muss über eine für diese Tierart zugelassene Grenzkontrollstelle erfolgen. Der geplante Grenzübertritt ist mindestens einen Werktag vorher mittels Gemeinsamen Gesundheitseingangsdokuments (GGED-A) anzukündigen.
Hundegesundheit
Grannen
Grannen bei Hunden – Gefahr im Sommer und beim Spaziergang 🐶🌾
Was sind Grannen?
Grannen sind die spitzen, borstenartigen Anhängsel bestimmter Gräser (z. B. Gerste, Roggen, Hafer), die sich leicht in das Fell, die Haut oder Körperöffnungen von Hunden bohren können. Sie sind besonders im Sommer auf Feldern, Wiesen und Wegen ein Risiko.
Wie gefährlich sind Grannen für Hunde?
⚠️ Grannen haben Widerhaken und bewegen sich nur in eine Richtung – oft tief ins Gewebe. Wenn sie nicht entfernt werden, können sie Entzündungen und schwere Verletzungen verursachen.
Typische Problemstellen und Symptome
🔍 Pfoten (zwischen den Zehen) – Hund leckt ständig, humpelt oder hat eine geschwollene Pfote.
🔍 Ohren – Kopfschütteln, Schiefhalten des Kopfes, Kratzen am Ohr.
🔍 Augen – Tränenfluss, Schwellung, Blinzeln, gerötete Bindehaut.
🔍 Nase – Niesen, Nasenausfluss (oft einseitig), Nasenbluten.
🔍 Maul/Rachen – Plötzliches Husten, Würgen oder vermehrter Speichelfluss.
🔍 Haut (z. B. Achseln, Bauch, Leiste) – Schwellungen, kleine rote Einstichstellen, Eiterbildung.
Erste Hilfe: Was tun bei Verdacht auf eine Granne?
🩺 Selbst entfernen?
- Ja, wenn sie noch locker im Fell sitzt.
- Nein, wenn sie tief in Haut, Nase, Ohr oder Auge steckt! Dann sofort zum Tierarzt!
🐾 Tipps zur Vorbeugung:
✅ Nach jedem Spaziergang das Fell (besonders Pfoten, Ohren, Achseln) kontrollieren.
✅ Langhaarige Hunde ggf. im Sommer scheren oder kürzen lassen.
✅ Auf Grannenreiche Felder und Wege verzichten.
✅ Besonders auf kleine Rassen mit dichtem Fell achten.
⚠️ Wann zum Tierarzt?
- Starkes Niesen, Kopfschütteln, Lahmheit oder Eiterbildung
- Augenprobleme oder Fremdkörperverdacht im Ohr
- Verdacht auf verschluckte Granne
Giardinen
Was sind Giardien?
Giardien sind mikroskopisch kleine Darmparasiten (Giardia intestinalis), die bei Hunden (und anderen Säugetieren, einschließlich Menschen) Durchfall und Verdauungsprobleme verursachen können. Besonders häufig betroffen sind junge Hunde, geschwächte Tiere oder solche aus Tierheimen und dem Ausland.
Übertragung
Die Ansteckung erfolgt durch die Aufnahme von Giardien-Zysten, die über:
- Verunreinigtes Wasser oder Futter
- Kot infizierter Tiere
- Gemeinsame Fress- oder Trinknäpfe
- Direkten Kontakt mit infizierten Tieren
Die Zysten sind extrem widerstandsfähig und können in feuchter Umgebung wochenlang überleben.
Symptome bei Hunden
Nicht alle infizierten Hunde zeigen Symptome, aber wenn doch, können diese auftreten:
✅ Wässriger, schleimiger oder übelriechender Durchfall
✅ Blähungen und Bauchkrämpfe
✅ Gewichtsverlust trotz normalem Fressverhalten
✅ Schwäche und stumpfes Fell
✅ Erbrechen (seltener)
Besonders bei Welpen und immungeschwächten Hunden kann eine Giardien-Infektion gefährlich sein.
Diagnose
Ein Tierarzt kann Giardien durch eine Kotuntersuchung (Mikroskopie oder Schnelltest) nachweisen. Da Giardien nicht bei jeder Kotprobe ausgeschieden werden, sind oft mehrere Proben nötig.
Behandlung
💊 Antiparasitika: Typischerweise werden Fenbendazol (Panacur) oder Metronidazol über mehrere Tage verabreicht.
🍗 Diätumstellung: Getreide- und zuckerarme Ernährung kann die Vermehrung der Giardien hemmen.
🧼 Hygiene:
- Decken, Näpfe und Spielzeuge täglich mit heißem Wasser (über 65°C) reinigen.
- Hund regelmäßig mit mildem Shampoo waschen.
- Kot sofort entfernen, um Neuinfektionen zu vermeiden.
Vorbeugung
✔️ Sauberes Trinkwasser bereitstellen
✔️ Kontakt mit infizierten Hunden vermeiden
✔️ Regelmäßige Kotuntersuchungen bei Hunden mit Verdauungsproblemen
✔️ Näpfe, Decken und Umgebung hygienisch halten
Zoonose: Können sich Menschen anstecken?
Ja, Giardien können auch Menschen befallen, besonders Kleinkinder oder Menschen mit geschwächtem Immunsystem. Daher ist strenge Hygiene im Umgang mit infizierten Hunden wichtig!
Harnwegsgesundheit
D-Mannose ist ein Zucker, der häufig zur Unterstützung der Harnwegsgesundheit verwendet wird. Hier sind einige allgemeine Informationen über D-Mannose und seine Verwendung bei Hunden:
1. *Wirkungsweise*: D-Mannose kann helfen, Bakterien, die Harnwegsinfektionen verursachen, an sich zu binden und deren Anhaftung an den Blasenwänden zu verhindern. Dadurch wird die Ausspülung der Bakterien beim Urinieren gefördert.
2. *Anwendung*: Das Produkt wird in der Regel als Pulver oder Tabletten angeboten und kann dem Futter des Hundes beigemischt werden.
3. *Indikationen*: D-Mannose wird oft bei Harnwegsinfektionen, Blasenentzündungen und zur allgemeinen Unterstützung der Harnwegsgesundheit eingesetzt.
4. *Dosierung*: Die Dosierung hängt vom Gewicht des Hundes und den spezifischen Empfehlungen des Herstellers ab. Es ist wichtig, die Anweisungen auf der Verpackung zu befolgen oder einen Tierarzt zu konsultieren.
5. *Nebenwirkungen*: D-Mannose gilt als sicher, aber wie bei jedem Ergänzungsmittel sollten mögliche Nebenwirkungen beobachtet werden. Bei Bedenken sollte ein Tierarzt konsultiert werden.
6. *Verfügbarkeit*: D-Mannose-Produkte sind in vielen Tierbedarfsgeschäften und online erhältlich.
Hilfe bei Erkältung
Heilkräfte des Manuka-Honigs für Hunde
Wenn Ihr Hund aufgrund des Fluges und der Klimaanlage erkältet ist, empfehlen wir die Verwendung von Manuka-Honig.
Morgens einen Teelöffel und abends einen Teelöffel geben. Dies kann entweder direkt zum Ablecken, im Wasser aufgelöst oder ins Futter gemischt erfolgen.
Innerhalb einer Woche sollte eine Besserung der Erkältung eintreten. Andernfalls ist ein Besuch beim Tierarzt ratsam.
Weiters ist Manuka Honig gut um Durchfall oder auch Verstopfung zu lindern.
Auch die äußerliche Anwendung auf Wunden bewirkt rasche Wundheilung.
Achten Sie darauf, dass es sich um Bio-Manuka-Honig handelt.
Der Vorteil ist, dass dieser Honig nicht nur für Hunde, sondern auch für Menschen in der Erkältungszeit nützlich ist, um Erkältungen vorzubeugen.
Bei Unsicherheit fragen Sie bitte Ihren Arzt oder in der Apotheke.
Wetterumstellung China-Europa
Hunde können besonders empfindlich auf Wetterumstellungen reagieren, vor alem, wenn sie von einem warmen zu einem kälteren Klima reisen.
Dies kann der Fall sein, wenn ein Hund beispielsweise von China nach Europa gebracht wird.
Der Temperaturunterschied kann bedeutend sein, und Hunde, besonders solche mit kurzem Fell, können schnell frieren.
Ein Hundemantel kann in solchen Situationen sehr hilfreich sein, um den Hund warm zu halten.
Er schützt vor Kälte, Wind und eventuel auch vor Regen.
Bei der Auswahl eines Hundemantels solte man auf die Größe, das Material und die Passform achten, damit der Hund sich wohlfühlt und der Mantel effektiv schützt.
Es ist auch wichtig, den Hund almählich an die neue Temperatur zu gewöhnen und darauf zu achten, dass er nicht zu lange in der Kälte bleibt, insbesondere wenn er sich noch nicht akklimatisiert hat.